Die Beach-DM in Zahlen: Längste kommentierte Live-Strecke aller Zeiten

TBT News 2020

Die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften 2020 finden unter besonderen Bedingungen statt: Dafür werden alle Fans mit der längsten kommentierten Live-Strecke, die es jemals bei der DM gab, versorgt. Auch auf den Courts warten viele neue Gesichter und Rekorde.

Längste kommentierte Live-Strecke aller Zeiten bei der Beach-DM

Erstmals wird es ab Donnerstag auf Sportdeutschland.TV einen kommentierten Live-Stream geben, der mit mehreren Kameras produziert wird. Daniel Höhr, Nico Pommerenke und Leonie Klinke sind am Donnerstag und Freitag am Mikro dabei.

Samstag und Sonntag kommentieren Dirk Berscheidt und Olympiasieger Julius Brink alle Spiele auf SPORT1.de und im Free-TV auf SPORT1. So kommen alle Fans in den Genuss von knapp 30 Stunden Beach-Volleyball live und mit Kommentar. Mehr gab es bei der Beach-DM noch nie.

Erstaufführungen

Gleich 13 Spieler*innen haben ihre Chance 2020 genutzt und sich unter den besonderen Voraussetzungen erstmals für die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften qualifiziert. So schlagen Anna-Lena Grüne, Svenja Müller, Hanna Ziemer und Chenoa Christ bei den Frauen sowie Jonas Sagstetter, Benedikt Sagstetter, Harry Schlegel, Lennart Kroha, Alexander Krippes, Leo Hauschild, Rudy Schneider, Moritz Klein und Simon Pfretzschner bei den Männern erstmals in Timmendorfer Strand auf.

Titeljäger*innen

Bei den Frauen führt Beach-Queen Laura Ludwig das Ranking mit den meisten Titelsammlungen an. Gleich siebenmal (2006, 2007, 2008, 2011 mit Sara Niedrig, ehem. Goller, 2013, 2015, 2016 mit Kira Walkenhorst) gewann Ludwig die Beach-DM. Mehr Erfolge kann niemand nachweisen. 2019 verpasste sie mit Margareta Kozuch nur knapp Gold Nummer acht, als man im Finale mit 1:2 Karla Borger/Julia Sude unterlag.

Den Angriff auf Titel Nummer vier startet Clemens Wickler. 2015 (mit Armin Dollinger), 2017 (mit Holler) und 2018 (mit Julius Thole) krönte sich der 25-jährige schon dreimal zum Deutschen Meister. 2020 soll der zweite gemeinsame Titel mit Thole folgen. „Wir sind natürlich die Favoriten, nehmen das an und wollen die Deutschen Meisterschaften gewinnen“, stellten die Vize-Weltmeister zuletzt klar.

Titelverteidiger*innen

Karla Borger/Julia Sude gehören zu den erfahrensten Akteurinnen im Feld, die wissen, wie man Titel gewinnt. Zusammen kommt das Team auf 25(!) DM-Teilnahmen, wobei 15 auf Sude und 10 auf Borger entfallen. Ihren ersten Titel feierte Sude bereits 2010 mit Jan Köhler, gefolgt von 2017 mit Chantal Laboureur. 2019 machte sie ihr persönliches Tripple mit ihrer jetzigen Partnerin perfekt. Karla Borger stand zuvor 2014 mit Britta Büthe ganz oben auf dem Treppchen.

Die Poniewaz-Zwillinge David und Bennet begeisterten in der letzten Saison, gewannen auf der Tour gleich fünf Turniere und am Ende auch die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand. 2020 steigerten sie sich über Düsseldorf und Hamburg von den Plätzen fünf und drei zum zweiten Platz bei der DM-Generalprobe in Hamburg. Für beide ist es die insgesamt achte DM-Teilnahme.

Zahlensalat

210cm: Nils Ehlers überragt alle. Der Blocker ist der größte Spieler bei der Beach-DM, bei der er ein Interimsduo mit Eric Stadie bildet.

192cm: Svenja Müller ist zum ersten Mal bei der DM dabei und hofft als größte Spielerin im Feld mit ihrer Partnerin Sarah Schulz Siege einfahren zu können.

168cm: Nina Interwies ist die kleinste Spielerin in Timmendorfer Strand. Die Abwehr-Katze hat mit Partnerin Larissa Claaßen bereits beim zweiten Tour-Stopp in Düsseldorf ihr insgesamt drittes DM-Ticket gelöst.

2002: Jüngster Teilnehmer der DM ist Simon Pfretzschner. Der jüngere Bruder von Lukas Pfretzschner, ebenfalls bei der DM dabei, schnuppert mit seinen 18 Jahren (Jahrgang 2002) zum ersten Mal DM-Luft.

29. Ausgabe: Zum 29. Mal finden die Deutschen Meisterschaften statt. Nach der Premiere in Damp 1992 wird das jährliche Highlight seit 1993 in Timmendorfer Strand gefeiert.

200 Zuschauer: So wenig Zuschauer waren bei der Beach-DM noch nie vor Ort, um das Spektakel live zu erleben. Dennoch ist man in diesem Jahr froh, dass überhaupt Zuschauer zugelassen werden konnten.

60.000 EUR: Auch in einem Pandemie-Jahr können alle Teams aus dem gleichen Preisgeldtopf wie 2019, insgesamt 60.000 EUR, schöpfen. Die Deutschen Meister erhalten jeweils eine Siegprämie von 10.000 EUR, für Platz gibt es 5.000 EUR, die Drittplatzierten erhalten 3.500 EUR. Alle Platzierungen erhalten ein Preisgeld.

veröffentlicht am Mittwoch, 2. September 2020 um 15:24; erstellt von Vetter, Ronja
letzte Änderung: 03.09.20 11:37