LEIPZIG 28.07.2018

Kira Walkenhorst blockt sich ins Halbfinale der Techniker Beach Tour Leipzig

Becker/Schröder sind in der Saison 2018 nicht aufzuhalten

12 Stunden hochklassiges Beach-Volleyball erlebten die Zuschauer zwischen Oper und Gewandhaus am ersten Hauptfeldtag der Techniker Beach Tour Leipzig. Eine Kulisse, die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kira Walkenhorst zu liegen scheint. Nach dem überraschenden Aus in der Gruppenphase am vergangenen Wochenende in St. Peter-Ording lief es in Leipzig zusammen mit Elena Kiesling besser und „quasi“ mit Links. Beim siebten Tourstopp der Techniker Beach Tour wechselte Walkenhorst zunehmend häufiger auf die Blockposition, nachdem sie die Turniere zuvor in der ungewohnten Abwehrrolle spielte. Mit Erfolg, denn im Wechselspiel am Netz gewann sie nicht nur die Gruppe, sondern bezwang hier auch das argentinische Duo Gallay/Pereyra souverän. Im Viertelfinale legten Kiesling/Walkenhorst souverän gegen Bieneck/Stautz nach. Den Zweisatzerfolg machten sie mit einem nahezu fehlerfreien Spiel perfekt und Kira Walkenhorst brachte ihre Angriffsbälle vor allen mit der vermeintlich schwächeren linken Hand ins Ziel. „Zum jetzigen Zeitpunkt des Wiederaufbaus wollte ich mal wieder Block spielen, um mein Timing am Netz wieder zu stabilisieren“, sagte Walkenhorst. Im Halbfinale treffen sie am Sonntagvormittag auf Behlen/Schneider.

Im zweiten Halbfinale treffen die topsgesetzten Behrens/Ittlinger auf das Überraschungsteam Scott/Weiland. Während Behrens /Ittlinger ihre Ausgangsposition bestätigen konnten, war der Gruppensieg von Scott/Weiland von der Papierform her nicht zu erwarten. Sie gewannen gegen Kotzan/Niemczyk und Hoja/Hüttermann die Gruppe und kämpften sich anschließend gegen die 38-igsten der Weltrangliste Gallay/Pereyra zum Dreisatzerfolg im Viertelfinale.

Den Titel „Team der Techniker Beach Tour 2018“ ist dem Team Becker/Schröder nicht mehr zu nehmen. Sie schafften den siebten Halbfinaleinzug beim siebten Tourstopp, auch wenn sie in Leipzig einen Umweg über das Achtelfinale nehmen mussten und schwere Spiele zu bestehen hatten. Das Endspiel um den Gruppensieg verloren sie gegen die Wolf-Brüder Georg und Peter und mussten so im Achtelfinale gegen Mäurer/Westphal bestehen. Dies schafften sie in zwei hauchdünnen Sätzen mit jeweils 22:20. Im Viertelfinale stand dann ein 2:0-Erfolg gegen die Lokalmatadoren Gücklederer/Rudolf, die so am Ende einen guten fünften Platz in der Heimat belegten. Im Halbfinale treffen Becker/Schröder auf Popp/Stadie. Das zweite Final-Duo wird zwischen Beck/Doranth und Bennet und David Poniewaz ermittelt.